Was ist Schmerz - Physio Devocko

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Schmerz ist das was man der Mensch als Schmerzen empfindet, sie können einem das Leben so richtig versauen.

Das haben sie in ihrem Leben sicherlich auch schon erlebt. Sie führen eine körperliche Arbeit aus und bekommen danach Rückenschmerzen. Das geht vorbei und dann führen Sie diese Arbeit wieder aus. Diesmal kommt der Schmerz schon viel früher. Wenn Sie das öfters gemacht haben, brauchen sie nur an diese Arbeit denken und sie bekommen Rückenschmerzen. Bei chronischen Schmerzen scheint also das Erlernen von Mustern eine große Rolle zu spielen. Anscheinend wird der Schmerz im Zentralnervensystem quasi eingebrannt, es entsteht ein richtiges Schmerzgedächtniss.
Aber wenn das in diese Richtung des Schmerzerlernens so funktioniert, dann muss das doch auch in der anderen Richtung funktionierten.
Wenn mit bestimmten Therapien Linderung erreicht werden dann wird nach Anleitung und viel Übung auch ein intensiver Gedanke an diese Übung sie den Schmerz vergessen lassen.
Man unterscheidet zwischen normalen Schmerzen und chronischen Schmerzen. Brüche, Zahnschmerzen und ähnliches sind Schmerzen die zum Schutz des Körpers auftreten. Sie signalisieren sich zu schonen oder zum Arzt zu gehen der die Ursachen mit geeigneten Mitteln beseitigt.
Aber es gibt auch Schmerzen die trotz Arztbesuchen und Medikamenten nicht weg gehen. Das können dann chronische Schmerzen sein.

Aber was sind chronische Schmerzen?
Es gibt Schmerzen deren Ursache sich nicht richtig feststellen lassen oder nach der Diagnose und Medikamenteneinnahme nicht weg gehen. Also die Schmerzen, die einen ständig begleiten. Das sind die chronischen Schmerzen, die durch keine klinische Ursache genau diagnostiziert werden. Schmerz ist das was man als Patient als Schmerz empfindet. Es ist das unangenehmes Gefühl das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung zusammen hängt. Schmerz kann also auch schon auftreten, wenn die Schädigung erst bevorsteht. Ein Schmerz wird per Definition in der Medizin als chronisch bezeichnet, wenn er mindestens drei Monate besteht. Zudem kommt es zu vielen Veränderungen im Bereich der Schmerzweiterleitung und Schmerzverarbeitung, sowie in psychosozialen Bereichen.
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 Behandlung von chronischen Schmerzen

Es gibt sehr verschiedene Behandlungen für chronische Schmerzen. Ihre Schmerztherapie hängt von der Art und Stärke ihrer Schmerzen sowie dem Erfolg oder dem Versagen vorheriger Behandlungen ab.

Es gibt nicht "Die einzige Schmerzbehandlung".
 
Zu den Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Schmerzen zählen physiotherapeutische Behandlungen ohne Operation und ohne Schmerzmittel. In den meisten Fällen ist eine Kombinationsbehandlung mit Beratung des Patienten erforderlich und am wirksamsten.

Ich zeige Ihnen wie sie chronische Schmerzen beeinflussen können, wenn sie erst verstehen was Schmerzen sind und wie Schmerzen entstehen. Ich erarbeitete mit ihnen Übungen, die sie auch zu Hause alleine ausführen können, die ihnen helfen zu verstehen was sich in ihnen und in ihrem Gehirn gerade abspielt. Sie lernen ihre persönlichen Schmerzerfahrungen durch das Wissen was sich abspielt, selber zu beeinflussen. Durch ständiges Wiederholen dieser Übungen werden neue Verzweigungen im Gehirn, im Schmerzzentrum, gebahnt, die das Krankheitserleben verändert.
Ziel ist es Schmerzen als weniger bedrohlich wahrzunehmen und sie dann in einem eigenverantwortlichen Schmerzmanagement mit therapeutischer Unterstützung und alleine zu lindern oder sogar zu überwinden.
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Schmerz und Psyche

Schmerz und Psyche sind eng miteinander verbunden, auch wenn dies den Betroffenen nicht bewusst sein muss. Schmerzen treten öfters zeitgleich mit schwerwiegenden Konflikten auf. Es gibt einen Zusammenhang zwischen ständigen Schmerzen und psychologischen Belastungen. Unser Schmerzempfinden kann alleine durch Gedanken und Gefühle beeinflusst werden und einen akuten Schmerz schwächen oder auch verstärken. Oft liegen die Ursachen für jetzt empfundenen Schmerzen in längst vergessenen und lange zurück liegenden Situationen oder Unfällen in der Jugend oder in der Kindheit.
Bei Schmerzen oder auch Stress spannen sich Muskeln an, was häufig gar nicht wahrgenommen wird. Mit der Zeit verkürzen und verhärten sich aber die dauergespannten Muskeln und wird unter Umständen als eine Art von Bewegungseinschränkung wahrgenommen. Man fühlt sich häufiger und schneller erschöpft. Tritt diese Muskelverspannung öfters oder langanhaltend auf, dann wird daraus Schmerz. Andauernde Verspannungen verändern durch die fortwirkenden Zugkräfte das Gewebe und verursacht dadurch gegebenenfalls Schwellungen und Mikroentzündungen. Als Folge entsteht der so genannte Weichteilschmerz, der dann zu einem Akutschmerz wird. Es gibt viele Hinweise das chronische Schmerzen nicht nur einem körperlichen, sondern sehr oft auch einem gefühlsmäßigen und oft sozialen Einfluss unterliegen.
Während meiner Behandlung werde ich Sie deshalb öfters auch über vielleicht vergessene oder verdrängte Ereignisse aus ihrer Kindheit bis heute fragen, denn oft sind unterdrückte Gefühle, Ängste, Auslöser von Schmerzen für die kein Arzt eine Erklärung hat. Die persönliche Aufarbeitung in Kombination mit diversen Methoden der Physiotherapie aber kann oftmals eine Linderung erreicht werden.
Schmerzlinderung kann langwierig sein und erfordert viel Eigeninitiative und Ausdauer des Patienten.
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Schmerzen und Schlaf

Schmerzen können erhebliche Probleme beim Einschlafen und dem Durchschlafen verursachen. Die Folge ist oft Müdigkeit am Tag. Schlafunterbrechungen verstärken häufig wieder den Schmerz. Angst und Depressionen werden so zu weiteren Symptomen. Es ist wird ein Kreislauf, Schmerzen verhindern das Einschlafen, nicht Einschlafen verstärkt die Schmerzen.
Beim Einschlafen entfernt sich das Gehirn von Schmerzen. Es folgt die erste Tiefschlafphase und danach ein stetiger Wechsel von tiefen und leichten Schlafphasen. Der Körper erholt sich in diesen Tiefschlafphasen und setzt Heilungsprozesse in Gang. Tiefschlafmangel führt zu einer allgemeinen körperlichen Schwächung erhöht die Schmerzempfindlichkeit und setzt die Schmerzschwelle herab. Schmerzen werden schneller als unerträglich empfundene. Es entstehen zusätzliche Muskel-, Skelett-Schmerzen, Gelenkschmerzen und Steifigkeit.
Die Lösung scheint die Schlaftablette zu sein. Wichtig zu wissen ist aber das einige Schlafmittel massiv in das Schlafgeschehen eingreifen. Verkürzt wird nicht nur der Tiefschlaf, sondern auch das Traumgeschehen, die Qualität der körperlichen, seelischen und geistigen Erholung verringert sich. Die Wirkung lässt nach kurzer Zeit nach und führt langfristig zu einer Abhängigkeit. Sie wirken nicht eigenständig gegen Schmerzen. Aber auch Wirkstoffe von Schmerzmitteln können die Schlafphasen negativ beeinflussen und beeinträchtigten den Tief- und Traum-Schlaf.
Durch Behandlung mit Physiotherapie versucht die Schmerzen durch alternative Lösungen so zu reduzieren, dass der Schlaf in seiner Funktion nicht mehr so beeinträchtigt wird.


©2018 PHYSIOTHERAPIE MARGARITA DEVOCKO
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