Stabilizer sind kurze, kompakte, gelenknahe Muskeln, die meist nur ein Gelenk beeinflussen.
Ihre Hauptaufgabe ist Stabilität, nicht Bewegung.
Biomechanisch sind sie so angeordnet, dass sie kaum Bewegungen erzeugen, sondern dafür sorgen, dass zwei Knochen optimal zueinander ausgerichtet bleiben.
Wenn dieses stabilisierende Muskelsystem nicht richtig arbeitet, kann es zu:
• Muskeldysbalancen
• Abweichungen der Körperlängsachse
• Überlastungen
• Schmerzen in den betroffenen Gelenken
Ihre Hauptaufgabe ist Stabilität, nicht Bewegung.
Biomechanisch sind sie so angeordnet, dass sie kaum Bewegungen erzeugen, sondern dafür sorgen, dass zwei Knochen optimal zueinander ausgerichtet bleiben.
Wenn dieses stabilisierende Muskelsystem nicht richtig arbeitet, kann es zu:
• Muskeldysbalancen
• Abweichungen der Körperlängsachse
• Überlastungen
• Schmerzen in den betroffenen Gelenken
Studien (u. a. Richardson & Jull) zeigen, dass die tiefen, stabilisierenden Muskeln der Lendenwirbelsäule sich immer zuerst aktivieren, bevor die bewegenden Muskeln arbeiten.
Sie sind also der „Startknopf“ für jede gesunde Bewegung.
Bei Schmerzen verlieren diese Muskeln jedoch:
• Kraftausdauer
• Timing
• Koordination
Selbst wenn der Schmerz später verschwindet, bleibt häufig eine Koordinationsschwäche bestehen – ein häufiger Grund für wiederkehrende Beschwerden.
Sie sind also der „Startknopf“ für jede gesunde Bewegung.
Bei Schmerzen verlieren diese Muskeln jedoch:
• Kraftausdauer
• Timing
• Koordination
Selbst wenn der Schmerz später verschwindet, bleibt häufig eine Koordinationsschwäche bestehen – ein häufiger Grund für wiederkehrende Beschwerden.
Mobilizer sind lange, kräftige Muskeln, die oft über mehrere Gelenke hinweg verlaufen.
Ihre Aufgaben sind:
• Bewegung erzeugen
• Gleichgewicht halten
• Kraft entwickeln
Sie sind wichtig, aber nicht für die lokale Gelenkstabilität verantwortlich.
Ihre Aufgaben sind:
• Bewegung erzeugen
• Gleichgewicht halten
• Kraft entwickeln
Sie sind wichtig, aber nicht für die lokale Gelenkstabilität verantwortlich.
Warum reicht Training der äußeren Muskulatur bei Rücken‑ oder Gelenkschmerzen nicht aus?
Die tiefen, gelenknahen Muskeln bilden durch ihre Kokontraktion ein „myofasziales Korsett“ – eine Art innerer Schlauch, der die Wirbelsäule und Gelenke stabilisiert.
Grundprinzip:
Muskelkontrolle = Schmerzkontrolle
Die lokale Stabilität nach Richardson & Hamilton ist eine der wenigen wissenschaftlich gut belegten Methoden zur Vorbeugung wiederkehrender Schmerzsyndrome an Lenden‑ und Halswirbelsäule.
Mehrere unabhängige RCT‑Studien bestätigen die Wirksamkeit lokaler Stabilisationstrainings bei muskuloskelettalen und neuralen Beschwerden.
Grundprinzip:
Muskelkontrolle = Schmerzkontrolle
Die lokale Stabilität nach Richardson & Hamilton ist eine der wenigen wissenschaftlich gut belegten Methoden zur Vorbeugung wiederkehrender Schmerzsyndrome an Lenden‑ und Halswirbelsäule.
Mehrere unabhängige RCT‑Studien bestätigen die Wirksamkeit lokaler Stabilisationstrainings bei muskuloskelettalen und neuralen Beschwerden.
Das Training ist sanft, präzise und schmerzfrei.
Ziel ist es, die tiefen Muskeln der Lenden‑ oder Halswirbelsäule isoliert anzusteuern und ihre Koordination wiederherzustellen.
Wichtige Merkmale:
• geringe Intensität
• hohe Präzision
• ruhige, konzentrierte Ausführung
• regelmäßige Integration in den Alltag
Wird zu stark belastet, schaltet sich automatisch die globale Muskulatur ein – die Stabilizer werden dann nicht mehr gezielt trainiert.
Ziel ist es, die tiefen Muskeln der Lenden‑ oder Halswirbelsäule isoliert anzusteuern und ihre Koordination wiederherzustellen.
Wichtige Merkmale:
• geringe Intensität
• hohe Präzision
• ruhige, konzentrierte Ausführung
• regelmäßige Integration in den Alltag
Wird zu stark belastet, schaltet sich automatisch die globale Muskulatur ein – die Stabilizer werden dann nicht mehr gezielt trainiert.
Schmerzen, Ruhigstellung oder Fehlhaltungen führen dazu, dass die tiefen Muskeln ihre Funktion verlieren.
Durch gezieltes Training kann man:
• wiederkehrende Schmerzsyndrome reduzieren
• chronische Schmerzen verringern
• Bewegungsabläufe verbessern
• Rückfälle verhindern
Das Training ist nicht schweißtreibend, sondern feinmotorisch – und daher für Patientinnen und Patienten gut erlernbar.
Durch gezieltes Training kann man:
• wiederkehrende Schmerzsyndrome reduzieren
• chronische Schmerzen verringern
• Bewegungsabläufe verbessern
• Rückfälle verhindern
Das Training ist nicht schweißtreibend, sondern feinmotorisch – und daher für Patientinnen und Patienten gut erlernbar.