Schmerz verstehen
- besser leben
Was ist Schmerz?
Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers – und gleichzeitig ein sehr persönliches Empfinden. Akute Schmerzen entstehen durch Verletzungen oder Reizungen und klingen meist wieder ab.
Bleiben Schmerzen jedoch länger als drei Monate bestehen, spricht man von chronischem Schmerz. Häufig hat sich dann ein sogenanntes Schmerzgedächtnis gebildet: Das Nervensystem reagiert überempfindlich, und Bewegungen oder Gedanken, die früher schmerzhaft waren, lösen erneut Beschwerden aus.
Bleiben Schmerzen jedoch länger als drei Monate bestehen, spricht man von chronischem Schmerz. Häufig hat sich dann ein sogenanntes Schmerzgedächtnis gebildet: Das Nervensystem reagiert überempfindlich, und Bewegungen oder Gedanken, die früher schmerzhaft waren, lösen erneut Beschwerden aus.
Die gute Nachricht:
Was erlernt wurde, kann auch wieder verlernt werden.
Gezielte Therapie, Bewegung und regelmäßiges Üben können das Schmerzsystem beruhigen und neue, positive Muster aufbauen.
Was erlernt wurde, kann auch wieder verlernt werden.
Gezielte Therapie, Bewegung und regelmäßiges Üben können das Schmerzsystem beruhigen und neue, positive Muster aufbauen.
Schmerz und Psyche – ein starkes Zusammenspiel
Gefühle, Stress und Gedanken beeinflussen unser Schmerzempfinden. Belastende Situationen, alte Erfahrungen oder unbewusste Anspannung können Schmerzen verstärken oder sogar auslösen.
Dauerhafte Muskelverspannungen führen zu Verhärtungen, Bewegungseinschränkungen und Weichteilschmerzen. Deshalb gehört zur physiotherapeutischen Behandlung oft auch ein Blick auf frühere Erlebnisse, Stressfaktoren und emotionale Belastungen.
Die Kombination aus körperlicher Therapie, Aufklärung und persönlicher Aufarbeitung kann entscheidend zur Linderung beitragen.
Die Kombination aus körperlicher Therapie, Aufklärung und persönlicher Aufarbeitung kann entscheidend zur Linderung beitragen.
Schmerzen und Schlaf – ein belastender Kreislauf
Schmerzen erschweren das Ein- und Durchschlafen. Schlafmangel wiederum erhöht die Schmerzempfindlichkeit – ein Kreislauf entsteht.
Im Tiefschlaf regeneriert sich der Körper und aktiviert Heilungsprozesse. Fehlt diese Phase, kommt es zu Erschöpfung, Steifigkeit und verstärkten Beschwerden.
Schlafmittel können kurzfristig helfen, beeinträchtigen jedoch oft die Schlafqualität und bergen ein Abhängigkeitsrisiko.
Schlafmittel können kurzfristig helfen, beeinträchtigen jedoch oft die Schlafqualität und bergen ein Abhängigkeitsrisiko.
Physiotherapie setzt auf natürliche Wege, um Schmerzen zu reduzieren und den Schlaf zu verbessern – durch Bewegung, Entspannung, manuelle Techniken und individuelle Beratung.